Laptop über USB-C laden
Viele Laptops laden über USB-C, nicht alle. Ein Blick in die Anleitung oder auf das Original-Netzteil verrät, wie viel Leistung nötig ist.
In drei Schritten zum passenden Netzteil
- Prüfen, ob der Laptop über USB-C lädt: Symbol am Anschluss (Stecker oder Blitz) oder Angabe „USB Power Delivery“ im Datenblatt.
- Leistung ablesen: Auf dem Original-Netzteil steht die Ausgangsleistung, z. B. „20 V ⎓ 3,25 A“ = 65 W.
- Netzteil und Kabel wählen: mindestens so viel Watt wie das Original; ab 65 W auf ein Kabel mit passender Ampere-Angabe achten.
Typische Leistung nach Gerätetyp
| Gerät | Typische USB-C-Leistung | Netzteil-Klasse | Kabel |
|---|---|---|---|
| Tablet, Chromebook | 20–45 W | 30–45 W | Standard (3 A) |
| Ultrabook, leichtes Notebook | 30–65 W | 65 W | Standard (3 A) |
| Allround-Notebook, 15–16 Zoll | 65–100 W | 100 W | 5-A-Kabel |
| Leistungsstarkes Notebook | 100–140 W über USB-C (manche mehr über eigenen Anschluss) | 140 W (PD 3.1) | EPR-Kabel (240 W) |
Was passiert bei zu wenig Leistung?
Ein schwächeres USB-PD-Netzteil schadet dem Laptop in der Regel nicht, er lädt aber langsamer – unter Last eventuell gar nicht. Manche Laptops zeigen dann eine Warnung. Ein stärkeres Netzteil ist unproblematisch.
Unterwegs
Ein 65-W-Netzteil mit zwei bis drei Anschlüssen ersetzt oft Laptop- und Handy-Netzteil zusammen. Für Reisen ohne Steckdose: Powerbanks mit 65–100 W.
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Quellen: Spezifikationen des USB Implementers Forum zu USB Power Delivery (Revision 3.1: SPR bis 100 W, EPR bis 240 W) und zu USB-Kabelkennzeichnungen (usb.org), Richtlinie (EU) 2022/2380 zum einheitlichen Ladegerät (EUR-Lex), Wireless Power Consortium zu Qi2 (wirelesspowerconsortium.com) sowie öffentliche Datenblätter verbreiteter Hersteller. Werte sind typische Spannen, keine Messungen. Stand: November 2026.